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Stumm
Worte
Gedacht
Stecken im Kopf
Stecken im Herzen
Stecken im Bauch
Knoten in der Zunge
Ein Würgen im Hals
Schmerz in der Seele
Ein Schrei
Nie geschrien
Nur die Augen sprechen
Können töten
Können streicheln
Können lieben
Ein Blick
Eine Geste
Abhängig davon
Gesehen zu werden
Finger, die tippen
Die schreiben
Abhängig davon
Gelesen zu werden

Ich bin tot, ich schlafe nicht.
In der durchlässigen Zeit des Nebelmondes
Wandert es mich durch verhangene Welten
Mit geschlossenen Augen sehe ich
Nicht einmal, was in mir liegt
Einen Schritt
Und noch einen Schritt
Gehe ich
Fühlend, tastend, spürend
In Hoffnung auf ein neues Licht.

Ich bin nicht tot, ich schlafe nur
In Windmonds stürmischen Zeiten
Kauere ich, träume ich
Vom Wachsen und Werden
Von neuer Geburt
Vom Kommen und Staunen
In neuer Welt, in neuer Sicht.

Wenn ich nicht weiß,
wohin mit mir,
mit meinen Gedanken,
wohin,
kein Ziel vor Augen habe,
nur Unklarheiten,
Halbwahrheiten,
Glücklichsein suche,
nicht warten kann aufs Finden.

Dann fang ich an zu kreisen,
fang ich an, mich zu verlieren.
Der Blick kann nicht verweilen,
übersieht die Tür.
Lauf ich gegen Wände,
schlag die Stirn mir ein.
Erschöpfe mich mit Taten,
bin ich wieder klein, allein.

Erst dann,
wenn ich ohnmächtig,
gelingt Loslassen mir.
Kann ich nicht mehr suchen.
Findet Glücklichsein zu mir.

Ich bin heute rausgegangen
Hab mich auf eine Bank gesetzt
Hab Gedanken nachgehangen
Die Bank fast mit Tränen benetzt
Bin dann wieder aufgestanden
Entschlossen, nach Haus zu gehen
Tränen in mir, abgestanden
Gären noch, später doch
Lass ich sie sehen.

Zecken
Saugen aus das Blut
Saugen aus die Nerven
Dünn wird das Kostüm

Leiber
Füllen sich mit Nahrung
Füllen sich mit Stärke
Fett wird die Lebe