Hm, ich wurde also nominiert für den Liebster Award. Das freut mich sehr! Danke, liebe Netti87! 🙂
Was mach ich jetzt damit, so als relativer Blog-Neuling?

Ein guter Anlass, um mehr über die Anwendungen und tieferen Möglichkeiten der Website-Gestaltung zu lernen und den Blick für andere Blogs und Blogger zu weiten. Und danke, Netti87, für die Fragen, die zu mehr Bewusstmachung beitragen.
Ja, ich habe bemerkt, dass Du zwölf Fragen gestellt hast. 🙂 Ich werde sie gerne beantworten.

Hier sind erstmal die Regeln für die nominierten Blogger:
1. Danke der Person, die Dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke den Blog in deinem Artikel.
2. Beantworte die 11 Fragen, die Dir der Blogger, der Dich nominiert hat, stellt.
3. Nominiere 5 bis 11 weitere Blogger für den Liebster Award.
4. Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für Deine nominierten Blogger zusammen.
5. Schreibe diese Regeln in Deinen Liebster Award Blog-Artikel.
6. Informiere Deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel.

Das Schwierigste für mich: das Nominieren. Ich habe schon überlegt, es einfach sein zu lassen, aber das wäre nur Vermeidung. Ich nehme die Herausforderung also an und nominiere:
Monakuehlewind
Herzenswert
Zenartblog
WolkenKuckucksHeim
einfachnurmalso

Hier sind meine Fragen an Euch:
1. Eine leere Seite, ein weißes Blatt Papier vor Dir. Was stellst Du damit an?
2. Was treibt Dich an, was aktiviert Deine Lebenskraft?
3. Tee oder Kaffee, Hund oder Katze, Meer oder Berge… – muss man sich wirklich entscheiden? Was sagst Du dazu?
4. Welches Wetter magst Du am liebsten und warum?
5. Vergänglichkeit – was bedeutet sie für Dich und wie gehst Du mit ihr um?
6. Was bedeutet Schreiben für Dich?
7. Dein erster Blogeintrag –was waren Deine Gefühle und Erwartungen?
8. Glaubst Du an ein Schicksal?
9. Welchen Einfluss hat Kunst auf Dein Leben?
10. Gibt es ein Buch/einen Text, der Dein Leben beeinflusst hat und den Du gerne weiterempfehlen würdest? Wenn ja, welches/welcher?
11. Wenn Du für einen Tag eine Tarnkappe hättest, die Dich unsichtbar macht, was würdest Du tun?
***

Jetzt kommen auch die Antworten auf die mir gestellten Fragen:
1. Welche Fotografie (von euch oder jemand anderem) hat euch bisher am meisten berührt und warum?
Spontan fällt mir kein Foto ein, aber ein Gemälde von Gerhard Richter, das in der Hamburger Kunsthalle hängt. Ich weiß nicht mehr, wie es heißt. Es zeigt eine Mutter, die ihr Kind zum Stillen an die Brust legt und ist wie ein leicht unscharfes Foto gearbeitet. Zum einen finde ich das Motiv und die Maltechnik einfach schön. Zum anderen wirkt dieses Bild ganz intensiv auf mich. Die Unschärfe drückt für mich eine Unerreichbarkeit aus, ein nicht näher kommen Können des Betrachters. Der Betrachter bleibt immer ein Stück außen vor. Das ist ein Gefühl, das meine Biographie sehr geprägt hat und es hat mich angerührt, für dieses Gefühl eine solch poetische Ausdrucksweise zu finden.

2. Was ist eure größte Leidenschaft und warum?
Persönlichkeitsentfaltung. Spuren davon hinterlasse ich auf meinem Blog. Ich glaube, dass diese Welt sich nur zum Besseren verändert, wenn wir uns selbst verändern und wenn wir uns dessen, was wir tun, bewusster werden. An der eigenen Einstellung lässt sich arbeiten und modellieren. So tragen wir dazu bei, dass wir unsere Verletzungen und Traumata abheilen lassen und sie nicht ungefiltert an unsere Umwelt weitergeben.

3. Wenn ihr die Chance hättet etwas in eurem Leben anders zu machen, was wäre das?
Hm, nichts. Alles. Hinterher ist man immer schlauer. Vom heutigen Standpunkt aus würde ich meinem jüngeren Ich raten, schon eher den eigenen Herzensweg zu gehen und nicht aus falscher Rücksichtnahme und Bescheidenheit zurückzustecken.

4. Welches ist euer Lieblingsbuch und was hat euch daran am meisten gefesselt?
Die unendliche Geschichte von Michael Ende. Ich weiß nicht, wie oft ich sie als Kind gelesen habe. Die große Suche, der Glaube an das Glück, seinen wahren Willen finden – das hat mich für meine Lebenseinstellung inspiriert.

5. Wenn du ein Tier sein könntest, welches wärst du gern?
Vor die Wahl gestellt, wäre ich, glaube ich, am liebsten ein Vogel, vielleicht ein Mauersegler. Fliegen können ist schon toll.

6. Glaubt ihr an ein Leben nach dem Tod, an etwas was danach kommt? Wie erklärt ihr euch den Prozess nach dem Sterben?
Janein. Ist in der letzten Zeit sehr ins Schwanken geraten. Und beides ist ok. Früher habe ich mir ein Dasein vorgestellt, das wohl am ehesten dem Nirwana ähnelt. So eine Art, reines Bewusstsein, das wunschlos ist und alle Antworten auf die Fragen der Welt in sich birgt. – Ist da nichts mehr, dann werde ich es nicht merken…

7. Was bedeutet für euch das große Glück?
Zu lieben und sich geliebt zu fühlen.

8. Wie verhelft ihr euch selber aus einem schlechten Tag, der einhergeht mit negativen Gefühlen, und einer Kette an Unglücks-Hiobsbotschaften? Oder seid ihr prinzipiell positiv gestimmt?
Einen Hoffnungsschimmer gibt es für mich immer: die Vergänglichkeit. Sie trägt dazu bei, dass ich Gutes sehr genieße und dass ich Schlechtes oder Unangenehmes vorüberzuziehen weiß und selbst darin noch so eine Art Genuss finde.

9. Was mögt ihr besonders am Schreiben und mitteilen? (Fotos/Texte)
Schreiben hilft mir, meine Gedanken zu sortieren und zu strukturieren. Es ist ein Kanal nach außen, denn es öffnet einen Teilausblick ins Innenleben. Mir selbst ebenso wie anderen. Es ermöglicht eine Art Draufsicht auf ein Ereignis und es ermöglicht das Festhalten von sonst flüchtigen Gedankengängen. Das kann für alle möglichen Dinge gut sein, Perspektivwechsel zum Beispiel oder ein schlichtes Erinnern. Sei es eine Einkaufsliste, sei es ein Gedicht über eine Befindlichkeit, sei es eine Geschichte mit einer Intention usw.

10. Was war euer schlimmster Traum, den ihr je hattet?
Plötzlich von hinten erschossen zu werden.

11. Ihr habt nur noch einen Tag zu leben. Was tut ihr?
Mehr Schokolade essen. Einige Herzensmenschen treffen. Dankbar ins Grüne und in den blauen Himmel schauen. Nicht arbeiten gehen.

12. Lebt ihr in der Vergangenheit, oder aber im Hier und jetzt?
Eher Hier und Jetzt, verbunden mit Erfahrungen aus der Vergangenheit und der Entscheidung, diese in dem Augenblick anzunehmen oder loszulassen.

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