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Zwischen den Polen

Zwischen den Polen
ist weiter Raum.
Leeres Feld,
voll Höhen und Tiefen.
Beweg ich mich frei durch das, was da kommt,
kann ich Berg wie auch Tal genießen.
Ganz oben,
zieh ich klare Luft ein am Gipfelkreuz,
Schaue weit in das ferne Land.
Geht es bergab, suche ich einen Hang,
breit den Gleitschirm mir aus,
um langsam, sehend, zu schweben.
Land ich unten im Tal,
komm ich so schnell nicht heraus,
ruh mich aus in dem Wissen:
Auch kleine Schritte führen den Berg hinauf,
das Tal ist jetzt mein Ruhekissen.
Warte nicht zu lang, ruft der Berg mir gern zu,
denn umso schwerer fallen die Schritte!
Ich hör´s und lasse ihn rufen.
Weiß jetzt, alles, alles hat seine Zeit. Und ruhe in meiner Mitte.
Sie zeigt mir an, wenn es soweit ist. Dann kann ich es wieder wagen.
Kann Schritt für Schritt, oder im Höhenflug, alle Höhen und Tiefen ertragen.

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