Heute decke ich mich zu mit Dunkelheit.
Der Blick ist starr, ich fühle mich untot, unlebendig, taub und leer.

Ich hat heute Urlaub. Ich ist nicht daheim.
Hat sich davon gemacht, sich ganz unten verkrochen. Lässt sich nicht locken.
Schwester Eselin vermisst Ich sehr.
Weint und sehnt sich nach Ich.
Auch Es merkt, dass es wohl etwas zuviel geschwelgt hat. Hat ganz klein wenig ein schlechtes Gewissen.
Gemeinsam suchen sie Hilfe beim Du.
Zum Glück kann Du helfen.
Ganz langsam, behutsam, pult Du Ich heraus. Und Ich lunzt schüchtern um die Ecke.
Schwester Eselin, Es und Du schauen Ich freundlich an.
Etwas trotzig und schmollend sucht Ich seinen Platz.
Braucht noch etwas, um sich die Wunden zu lecken.
Doch ist Ich da. Und nimmt Wir wahr.

Ich bin wieder ganz. Leben kehrt in meine Augen zurück. Der dunkle Schleier stört. Also lege ich ihn einfach ab.

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.