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Wer macht das Wetter?

Wetter Helgoland Regenschauer

Manchmal
Ziehen Stürme über uns hinweg
Dunkle Wolken
Finsterer Himmel
Nass bis auf die Knochen
Schüttelt es uns durch
Oder weht uns um
Und es hilft nur
Durchzuhalten
Schutz zu suchen
Eine warme Höhle

Aus diesem Schutz heraus
Lässt das Wetter sich beobachten
Vielleicht sogar
Die Schönheit darin finden
Und in der Tiefe das Wissen
Dass jeder Sturm vorüber zieht
Und der Himmel wieder sichtbar wird

Diesen unbeirrbaren Himmel
Trage in deinem Herzen

We Make the Weather
Heaven is a somewhere locked inside and I must find the key
Wish I’d never locked the door
Ordinary things in life are where this heaven likes to be
Hold the sky, feet on the floor
Hold the sky, feet on the floor
We make our sun to shine
We make our space and time
We make the weather
We make it change
Hell is not somewhere but a state of mind I choose to be
When my faith in life has gone
Cruelty rebounds to hurt itself puts shackles on the free
Vicious circle carries on
Hold the sky, feet on the floor
We make our sun to shine
We make our space and time
We make the weather
We make it change
We make the weather
We make it change
Time to judge the act don’t judge the actor of the circumstance
Time to free compassion’s world
Life is not the end we’re passing through like bubbles on the sea
Time to learn and time to mend
Hold the sky, feet on the floor
We make our sun to shine
We make our space and time
We make the weather
We made a change
We make the weather
We make a change

Lyrics: Andy Ross, Roy Jones, Howard Jones

Zu finden auf http://howardjones.com/lyrics/wemaketheweather.html

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Lachen

buddha lachend

Wann hast du das letzte Mal so richtig gelacht?
Aus tiefstem Bauch heraus?
Aus tiefster Seele?

Nicht aus trotzdem lachenden Humor
Um deine Verzweiflung zu überrollen
Und dich in Selbstverleugnung zu reißen

Dieses völlig verdrehte Knäuel
Endlich entwirrt zu haben
Und zu spüren
Wie ein echtes Lachen
Aus der Tiefe
Emporsteigt
Vielleicht
Herausplatzt
Brüllend
Schenkel klopfend
Oder
Dreckig
Wie auch
Kichernd
Gickelnd
Prickelnd
Perlend

Und König Humor
Zurückgekehrt aus dem Exil
Geläutert seinen Thron einnimmt

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Freiheit

Stein mit Moos

Sie ist kein Geschenk
Du musst sie dir nehmen
So erzählt die Geschichte

Manchmal
Liegt dein Weg zwischen engen Mauern
Manchmal
Liegen Steine auf deinem Weg

Einige lassen sich wegkicken
Einfach so
An anderen lässt es sich vorbeigehen
Einfach so

Aber manche
Halten dich auf

Ignorierst du sie
Haften sie dir an
Wie eine Fußfessel
Mit sieben Schlössern

Um die Schlüssel zu finden
Musst du auf die Suche gehen

Nimm dir die Freiheit
Vertrauen zu haben
Dass es diese Schlüssel gibt
Nimm dir die Freiheit
Deinen Weg trotzdem weiterzugehen
Wie schwer es auch ist

Dieser Weg liegt in dir

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Leichtigkeit II

Leichtigkeit

2. Versuch, von sekundären Gefühlen bereinigt

Wie schwer es sein kann, leicht zu sein
Wie leicht es sein kann, schwer zu sein
Das Urteil anderer
Zu oft gehört
Eignest du dir an
Gehst mit Schwere durch die Welt
Verbiegst dich
Verpackst dich als Lightprodukt
Für die anderen
Was dich noch schwerer macht
Bis du eines Tages erkennst
Was dir Freude macht
Tief eintauchen
In Gefühle
In Gedanken
Bedeutung
Sinn suchend
Wie beim Cloudwatching
Formen am Himmel zu sehen
Um sie dann ziehen zu lassen
Wie die Wolken

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Leichtigkeit

Feder Leichtigkeit

Das Urteil spricht gerne
Von geistiger Schwergewichtigkeit
In hoch oben schwebender Ferne
Und skorpionischer Tiefe voll Undurchsichtigkeit
Scannen alle Sinne die Metaebenen ab
Durchleuchten die Themen Farb um Farb

Das Opfer befreit sich
Von Schuld spricht sich´s frei
Es reckt seine Schultern
Holt das Herz sich herbei
Setzt an und spricht dann aus voller Brust:
Ja, Fühlen und Denken bereiten mir Lust!
Was manche beurteiln als Arbeit und Schmerz
Bringt Helligkeit und Freude
Macht leicht ums Herz

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Disziplin

disziplin gedicht ball hängematte

Kein blinder Gehorsam
In einem starren Gerüst
Aber ein Halt
Der Orientierung gibt
Und dich beisammen hält

Grenzen kennen und achten
Und wissen, wie weit
Und wann
Sie überschritten werden dürfen

Am Ball bleiben
Und den Ball einmal beiseitelegen
Ein Ziel im Auge behalten
Bei allen Biegungen des Weges
Das braucht achtsamen Mut

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Gelassenheit

gelassenheit-nebelquelle

Wie des Teiches stilles Wissen
Über das Vergeh´n der Ringe
Die der Kiesel hinterlässt

Gewissheit unter Wolkenkissen
Über des Himmels treues Blau
Wenn sie der Wind mal nicht wegbläst

Wie der Anblick eines Platzes
Der Geborgenheit verspricht

Wie das Kästchen eines Schatzes
Doch den Inhalt sieht man nicht

Wenn du ihn eifersüchtigt hütest
Verlierst du diesen Schatz im Nu

Wenn du ihn frei, in Demut bittest
Findet er lächelnd in dir Ruh

Findet er lächelnd in dir Ruh

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Gehorsam

Manchmal, da der Schmerz dich fast zerreißt
Kannst du noch immer dankbar sein
Dankbar, dass er sich dir zeigt
Auch wenn du nicht mehr weiterweißt

So lieferst du dich mutig aus
Du gibst dich hin, mit allen Fasern
Und gehst durch ihn hindurch
Bis du wieder nach vorne schaust

Genährt von wundersamer Kraft
Wirst du aus all-einer Quell
Ich schaue zu dir auf
Auch wenn die Wunde in dir klafft

Mein Vertrauen an dich ist hier
Gern lass ich mich von dir führen
Weiß mich ja geliebt
Mein liebes Herz, ich folge dir

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Es ist wie es scheint

Was ist es nur
Was macht es aus
Die Frau, den Mann in dir?

Der Gegensatz
Beherrscht die Sicht
Und Wurzeln bilden sich hier

Des Körpers Eigenschaften
Haben Kulte begründet
Seit früher Menschenzeit

Geben und Nehmen
Erzeugung, Empfängnis
Fortpflanzung gelingt nur zu zweit

Mutter und Vater
In dir leben sie fort
Mit Genen und inneren Werten

Kollektives Gedächtnis
Schlummert tief in dir drin
Mit wehenden Mähnen und Bärten

Was machst du damit?
Was fängst du damit an?
Bekämpfen oder bestärken?

Es macht dich zu dir
Was auch immer geschieht
In Gedanken, Worten und Werken

Die Kräfte in dir
Schau auf sie drauf
Mit weitem Herzen im Blick

Dann eröffnet sich dir
Die kosmische Pracht
Mit staunendem, fühlvollem Glück

Zeig dich darin
Drück dich ruhig aus
Gib dich als Geschenk in die Welt

Ob weiblich, ob männlich
Lass es raus, lass es raus
Unter irdischem Himmelszelt

Mit geschlossenen Augen
Bleibst du noch wach
Und atmest tief in den Raum

Der Kuss auf die Stirn
Kitzelt dich leicht
Und beflügelt den wurzelnden Baum

Er streckt seine Zweige
In den Himmel hinein
Wächst über die Wolken hinaus

Es ist wie es scheint
Das Weltengeflecht
Gleicht männlich und weiblich aus

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Ins Schwarze treffen

Die Gedanken rasen
Sie eilen voraus
Wollen planen
Und verheddern sich dabei
Wie zu viele Pfeile
Von zu vielen Bogen abgeschossen
Lenken sie sich gegenseitig vom Ziel ab

Da hilft nur Innehalten
Augen schließen
Und ins Hier und Jetzt atmen

So wird aus den vielen Pfeilen
Einer