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drache aus stein

Der Drache schlägt die Trommel an
Sie lässt die Erde erbeben
Durchdringt dich durch dein Wurzelwerk
Und lässt neue Wurzeln weben

Du wiegst dich in dem wilden Tanz
Stampfst wild und archaisch daher
Obwohl die Füße sich lösen
Fühlst du dich erdig und schwer

Komm, wälz dich am Boden
Komm, steh wieder auf
Komm, tanze und tanze dein Leben
Du spürst es in jeder Nervenbahn Lauf
Wie die Kräfte der Erde hochstreben

Wo liegt deine Freude?
Mach die Augen zu und auf
Schau im Innen
Schau im Außen
Kommt die Freude in ihren Lauf

Rollt die Kugel erst im Flipper
Hältst du diesen Ball im Spiel
Blinken Lichter
Leuchten Ziele
Zeigen dir, wohin, wie viel

amethyst

Wie ein Blick durchs Schlüsselloch
Erschließt sich dir der Raum
Die Tür zu öffnen ist jedoch
Für uns zu schaffen kaum

Meinst du, du hast sie für dich gepachtet?
Die Antwort ist leider: Nein
Die Wahrheit ist in kleine Facetten verfrachtet
In einem edlen Stein

Auch im Spiegel dein Ebenbild
Es zeigt nicht alles, was ist
Es zeigt dir – und das ist dein schützender Schild
Was du jetzt gerade hast und bist

gelbe-Tulpe

Gelb und grün vor Neid zu sein
Ist das wirklich so verwerflich?

Haben zu wollen
Was andere haben
Bringt mich mit meinem Selbst
Mit dem, was mir am Herzen liegt
In Kontakt

Sein zu wollen
Was andere sind
Bringt mich mit meinem Selbst
Mit dem, was mir am Herzen liegt
In Kontakt

Der Abgleich
Was ich haben will
Was ich sein will
Und was ich habe
Und was ich bin
Stärkt mich
Immer wieder

Die Balance zu halten
Stärkt die Sonne
Die mich
Von innen wärmt
Und Kraft gibt
Um alles wachsen zu lassen

bunte Blumenwiese

Nur mit dem Licht der Sonne
Kann ich alle Farben sehen
Schließe ich die Augen
Leuchtet es Rot und Grün

Das Licht spielt auf dem Wasser
Malt Punkte Orange und Himmelblau
Spiegelt in leichte Luft wider
Und steigt in des Kosmos´ Au

Dort weiden die Sternentiere
Sie spielen stetig im All
Derweil unsrer Sonne Wärme
Unsrer Erde Bringt Blüten
In reicher, reicher Zahl

Feuer

Finde
Liebe für Dich selbst
Aus tiefstem Herzen
Ganz inniglich
Immer wieder

So wird die Liebe
Nicht nur aus dir herausstrahlen
Sondern auch dich selbst
Immer mehr mit Frieden erfüllen

sonnenlaub

Der Sturm braust stark
Um dich herum
Wie gehst du mit ihm um?
Zerrt der Wind an deinen Blättern?
Lässt du sie gehen
Oder hältst du sie fest?
Reißt er morsche Äste ab?
Biegst du dich mit dem Sturm?
Oder stemmst dich ihm entgegen?
Vertraust du deinen Wurzeln?
Gibt es Stellen, die Nahrung brauchen?

Mit starken Wurzeln
Lässt sich eine weite Krone tragen
Unter der der Wanderer
Sich bei besserem Wetter niederlassen kann
Das Spiel der Sonne im Laub beobachtend
Um sich dann
Ein Lied auf den Lippen
Wieder auf den Weg zu machen

kiesel am strand

Sag mir
Wer macht denn die Kiesel so rund?
Sie scheuern im Wasser
Auf Meeres Grund

Und sag mir
Tut das Scheuern nicht weh?
Doch, ja, das tut es
Doch vertraun sie der See

Erklär mir
Wie halten die Kiesel das aus?
Sie lieben die Strömung
Sie ist ihr Zuhaus

Erzähl mir
Was ist mit all den Kieseln am Strand?
Sie warten auf dich
Und auf deine Hand

Aber was ist
Wenn ich an diesem Ufer nicht geh?
Dann bringt die Zeit sie
Zurück in die See

nachthimmel

Bei klarer Luft
Zeigen sich die Sterne
Ohne Ablenkung
Der Raum ist offen
Um Neues herbei zu bitten

Kein Aber
Schreckt dich ab
Wenn Vertrauen
Und Entschlossenheit
Die Leere umgeben

So lassen sich
Böse Geister
Vertreiben
Oder
Verwandeln

Spiegelbild

Lang Ersehntes
Erhofftes
Tritt nun ein
So lange Einstudiertes
Eingeübtes
Lass es kommen
Spüre dein Herz klopfen
Die Vorfreude
Die Aufregung
Auch große Ängste
Vor Patzern
Vor Fehlern
Lass sie kommen
Verbinde dich
Vertraue
Und lausche
Alles ist genau so
Wie es sein soll
In diesem Moment

Nun atme tief durch
Wenn du es
Nicht schon vorher getan hast
Tritt heraus
Und zeige dich ihnen
Nur Mut
Es ist gut