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Vertrauen

Ich bin gefallen
Und habe geschrien.

Danach war alles dunkel und leer.
Und leicht. So leicht.
Ungläubigkeit breitet sich aus.
War ich das wirklich?
Habe ich das getan?
Und ihr seid noch hier?
Und habt mich noch lieb?

Ja, haben sie gesagt.
Ja!

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Was uns verbindet

Wir sind zwei verlorene Kinder
Die sich, jeder einzeln, ganz langsam,
durch die Wüste bewegen.

Doch wir haben unsere Phantasie und
Einen winzigen, starken Lebensfunken.
Sonnen wir das Leben entdecken.
Und in jedem Sandkorn einen
Regenbogen sehen.

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Ins Leben finden

Ein langer Weg war es bis hierher. Ich schaue zurück.
Nicht immer waren es leichte Zeiten. Oft holperig und mit Steinen versehen.
Doch jetzt fasse ich einen Entschluss: ich möchte gesehen werden, möchte meine Gedanken teilen.
So werde ich hier einige meiner Gedichte der letzten Jahre einstellen. Sie waren mir eine Hilfe, Gedanken und Gefühle zu sortieren und zu kanalisieren. Und vielleicht gibt es einen Widerhall in anderen da draußen…

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Wintergewitter

Wie von ganz weit weg
Zucken Blitze über den Himmel
Der Donner rollt und rumpelt
Ein Wind braust auf
Und es ist, als würde der Zorn, der in Dir ist
Sich entladen
Schwer, und wie von ganz weit weg
Aus der Leere heraus
Um die Leere herum
Zischt und zuckt es
Und verzieht sich rasch wieder in die Leere
Die zurück bleibt in uns