Wie friedlich der Morgen ist
In aller Stille gehst du
Die Straße entlang
Noch unsortierte Vögel
Zwitschern ihren Gesang
Ein einsames Blinken
Am Tiefgaragentor
Als erstes Indiz, dass du nicht alleine bist
(Dass du nicht alleine bist)

Wie friedlich der Morgen ist
Wenn du auf der Brücke stehst
(wenn du auf der Brücke stehst)
Und die Sonne hat sich gerad erhoben
Blinzelt verschlafen durch Weidenäste
Kämmt sich das wellengekrauste Haar
Wischt sich die Reste der Nacht
Aus dem freundlichen Gesicht
Und küsst dich warm mit ihrem Licht
(mit ihrem Licht)

Wie friedlich der Morgen ist
Du schließt die Augen
Doch das Bild bleibt stehen
Wechselt die Farben
Zieht in dich hinein, bis in dein Herz
(bis in dein Herz)
Und der Moment hält inne
Noch ein tiefer Atemzug
Dann gehst du weiter
Die Vogelstimmen begleiten dich
Auf einem Fahrrad kommt eine Frau vorbei
Mit Brötchentüte und rosa Schal
Der Schal, der flattert im Morgenwind
(im Morgenwind)

Auf einem Ast
Zuckt ein Eichäffchen mit seinem Schwanz
Du freust dich drüber
Ganz wie ein Kind
Und es weiß tief in dir drin:
Der Frieden ist da
Der Frieden ist da
Heute, jetzt, in dir.

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