Einer dieser Momente,
wenn der Küchentresen wieder auf Augenhöhe ist.
Du scheinst zu schrumpfen,
wirst wieder klein.
Nah an der Erde,
dem Himmel so fern,
ist alles, was zählt,
dein Tun und dein Sein.
Du spielst auf dem Boden,
formst Kugeln daraus
und Würste, die du
auf dem Brettchen verkaufst.
Der Vater bezahlt mit Schokoladengeld
Heute vielleicht auch dein Mann
Jedenfalls dein goldener Held.
Irgendwann wächst du wieder
Der Himmel nähert sich
Du schüttelst dich kurz durch,
gehst
Und deckst in Gedenken an deine Kindheit den Balkontisch.

1 Antwort
  1. Marcello Francé
    Marcello Francé sagte:

    Hallihallo, ist wieder sehr gut geworden 🙂 Erinnert mich ein wenig an das hier: https://www.youtube.com/watch?v=61PL3KJFPss Der Zauber des Vergangenen, die scheinbar monotone und monochrome Gegenwart und die strahlende Zukunft. Warum ist das Glück nicht da, wo wir sind? Vielleicht haben wir es nie freundlich genug eingeladen, vielleicht verschreckt durch Sorgen und Ängste. Vielleicht können das die Kinder und älteren Menschen am Besten, einfach nach dem Glück zu greifen, wenn es da ist, ohne es zu erdrosseln oder zu überlegen, warum es gerade zu uns kommt…

    Antworten

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.