Ich habe das Gefühl, das mit dem Kinderwunsch ist so wie mit einer Katze: Man muss sie gehen lassen, damit sie zu einem kommt.

Ich bin wütend auf Euch, Ihr drei Embryonen, Ihr drei Seelen! Warum kann sich nicht eine von Euch entschließen zu bleiben? Was ist das für ein Spiel? Und doch erkenne ich, dass ich Euch nicht zwingen kann. Eben wie mit der Katze.

O Gott

In welche Richtung soll ich schaun?

Wo kann ich meinem Schicksal traun?

Um Sinn zu finden in dieser Welt

Auf dass sich meine Seele erhellt

Den einen Wunsch, den ich doch hege

Ist er der Richtige, den ich pflege?

Vielleicht sollte ich von meinem Ziel ablassen

Mir neue Ziele und Wünsche erfassen

Doch fällt es schwer, Wünsche ziehen zu sehen

Sollte ich den wunschlosen Weg entlang gehen?

Mich treiben lassen, wie ein Blatt im Wind?

Ich kann nicht anders, wünsch mir doch ein Kind

Wie von ganz weit weg
Zucken Blitze über den Himmel
Der Donner rollt und rumpelt
Ein Wind braust auf
Und es ist, als würde der Zorn, der in Dir ist
Sich entladen
Schwer, und wie von ganz weit weg
Aus der Leere heraus
Um die Leere herum
Zischt und zuckt es
Und verzieht sich rasch wieder in die Leere
Die zurück bleibt in uns